Life as a Part-Time Blogger: Social Media Betreuung

reguläre arbeit und andere ablenkungsmanöver 
um die heutige story richtig ins rollen zu bringen sollte ich vermutlich damit beginnen meinen arbeitszyklus etwas näher zu erklären. wie vermutlich bereits tausend mal erwähnt arbeite ich hauptberuflich als grafikerin in einem österreichischen verlagshaus. das endprodukt, an dem ich arbeite, erscheint alle zwei wochen. heißt auf deutsch: eine woche megastress, eine woche zeit zum entspannen. umgelegt auf meinen blog und vor allem auf meine social media kanäle bedeutet das wiederum eine schlecht organisierte balance zwischen abstinenz und präsenz. was dieses doppelleben für meine abonenntenzahlen bedeutet und wie ich damit umgehe, erzähle ich euch in diesem #klartext-beitrag.

achterbahnfahrt der abonenntenzahlen
das wichtigste in den sozialen medien ist die interaktion mit anderen usern. natürlich darf man dabei den content nicht komplett schleifen lassen. qualität zählt auch, aber halt nicht so viel wie manche glauben. zumindest bekomme ich mindestens einmal pro tag die bestätigung für dieses statement auf instagram. die prioritäten sind anscheinend nicht immer die gleichen. naja.

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meine sind auf jeden fall klar: bevor ich schlechte bilder poste, teile ich lieber gar nix. perfektionismus is eben a bitch. habe ich in der arbeit sehr viel zu tun und wenig freizeit, melde ich mich meistens nur einmal pro tag zu wort. zum interagieren komme ich dabei gar nicht. resultat: ich verliere permanent abonnenten. grundsätzlich schlecht für einen influencer. wäre da nicht die leichte arbeitswoche.

mein abonennten-messie-syndrom
ist der stress erstmal vorbei, beginnt für mich die zeit des hortens. an guten tagen schaffe ich dabei zirka 20 bis 35 neue abonnenten. ja genau, pro tag. wie das geht? ich zeige präsenz, poste fotos, markiere andere beiträge mit like, kommentiere diese und abonniere andere kanäle. im grunde kann man sagen: hat man den dreh einmal raus, geht es eigentlich wie von selbst. heute morgen bin ich zum beispiel mit 13 neuen instagram abonnenten aufgewacht. die arbeit, die man am tag reinsteckt, macht sich oft zu später stunde bezahlt.

die büchse der pandora
natürlich gibt es da noch eine andere option, um die zahlen nach oben zu treiben: fake-abonennten. das grundprinzip: geld gegen follower. pro tausend gekauften abonnenten werden zwischen € 20 und € 50 verlangt. je nach anbieter. das ganze hat allerdings einen massiven hacken: kooperationswillige marken bewerten accounts hauptsächlich nach likes und kommentaren. sind die abonnenten nicht echt, gibt es keine interaktion. fazit: lieber mehr arbeit reinstecken und die finger von fake-abonennten lassen.

in der nächsten Life as a Part-Time Blogger-episode wird es um meine ersten kooperations-erlebnisse gehen. bis dahin wünsche ich euch eine gute zeit.

julesNEW